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Bugholendry an öffentlichen Gedenkstätten - Druckversion

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Bugholendry an öffentlichen Gedenkstätten - Mario - 09.04.2015

Gedenkstätte Gorgast

Bei dieser Kriegsopfergedenkstätte wird über 300 gefallenen deutschen Soldaten gedacht, unter anderem an

Johann Ryll, *1894 in Neubrow, +1945 im Raum Küstrin

Ein Foto ist vorhanden.


Gedenkstätte Wassertrüdingen - Mario - 09.04.2015

Bei der Gedenkstätte Wassertrüdingen wird folgender Personen gedacht:

Christian Ryll *1870 +1940
Alwine Ryll +1896 +1940

Auch hier ist ein Foto vorhanden.

@ Sandra: danke! Wink


Alexander Selent aus Neubrow - Helucahe - 05.12.2015

Hallo Mario,

gleich zwei Dinge!

1. Gibt es noch die Website http://www.weltkriegsopfer.de? Habe immer Fehlermeldung!

2. Bei der weiteren Suche, da vorgenannte Seite mit Fehlermeldung, bin ich unter Gefallenendenkmäler auf Alexander Selent (*1916 lt.Volksbund; + 1944) gestoßen. Da ich Anfänger (Antworten) in diesem Forum bin, nicht weiß, wie ich etwas anfügen kann, werden ich Dir den Hinweis anschließend privat senden.

Edit im Auftrag von Carla:

Bei der Kriegsgräberstätte in Reimsbach wird des in Dänemark gefallenen Alexander Selent, geb. 2. April 1926* in Neubrow, aus Hellburg (Teil der Gemeinde Groß Pankow im Landkreis Prignitz) gedacht, welcher im Dezember 1944 in Dänemark gefallen ist.

*= Laut Volksbund 27. Februar 1916

[attachment=38][attachment=39]




Liebe Grüße

Carla


Re: Bugholendry an öffentlichen Gedenkstätten - Mario - 05.12.2015

Nahmd Carla,

Ja, die Seite scheint zur Zeit außer Betrieb zu sein, ich bekomme auch nur eine Fehlermeldung. Sobald ich Zeit habe, werde ich den Anhang in Deinen Beitrag einfügen. Selbst geht es nur wenn man eingeloggt ist.


Re: Bugholendry an öffentlichen Gedenkstätten - Ferdinandtjuk - 06.12.2015

Hallo Carla,

habe folgendes gelesen und es hat klick gemacht Big Grin Big Grin Big Grin
Zitat:Bei der Kriegsgräberstätte in Reimsbach wird des in Dänemark gefallenen Alexander Selent, geb. 2. April 1926* in Neubrow, aus Hellburg (Teil der Gemeinde Groß Pankow im Landkreis Prignitz) gedacht, welcher im Dezember 1944 in Dänemark gefallen ist.

als ich Hellburg gelesen habe. Die Familie von dem gefallenen Alexander lebt heute in Wolfshagen, Gr Pankow etc. Die Eltern sind in Perleberg beigesetzt.
Das interessante hieran ist - aus Hellburg -
Als der Soldat gefallen ist lebte die Familie noch im Wartgegau. Die Vermisstenanzeige, der in Hellburg lebenden Eltern wird dann bei den betreffenden Behörden so gelistet sein.

Ein interessanter Aspekt für Familienforscher, wenn ihr auf die Suche geht nach vermissten Verwandten gebt als Wohnort, den Ort an wo die nahen Angehörigen damals gelebt/gemeldet waren als er vermisst gemeldet wurde.

Die betreffende Person Alexander Selent hat als sie einezogen wurde in den Krieg nicht in Hellburg gelebt. Zufällig kenne ich den Bruder.
Sehr schön dann können wir ihn nun auch eindeutig zuordnen.
Danke Carla für die Info.

Gruß Anita


Re: Bugholendry an öffentlichen Gedenkstätten - Mario - 07.12.2015

Unglaublich, so fügt sich manchmal ein Mosaiksteinchen an das andere... Danke Anita!


Re: Bugholendry an öffentlichen Gedenkstätten - Sigi - 17.03.2017

Hallo an Alle,

Es gibt folgende Webseiten vom Ehrenfriedhof in Reimsbach

1. Reimsbach Ehrenfriedhof google+; https://plus.google.com/103058245663544231723

2. Reimsbach Ehrenfriedhof google+; https://plus.google.com/109758675295315735169

3. Volksbund: http://www.volksbund.de/kriegsgraeberstaette/reimsbach-ehrenfriedhof.html

4. Volksbund: http://www.volksbund.de/graebersuche/detailansicht.html?tx_igverlustsuche_pi2%5Bgid%5D=c6626c3beb6380106b871677c7763d35&cHash=ff5281dd213b4b2791b7275c3441e472


Laut Volkbund:
Nachname: Selent
Vorname: Alexander
Dienstgrad: Obergefreiter
Geburtsdatum: 27.02.1916
Geburtsort: Neubrow
Todes-/Vermisstendatum: 12.1944
Todes-/Vermisstenort: b. Nalbach

5. Webseite Ehrenfriedhof Reimsbach: http://www.reimsbach2015.com


Auf dieser Webseite unter Gallery in Row-B findet man die Grabreihe
unter
(1) click here,- to continuing visiting single grave in Row B
(2) click - auf das Bild und es wird vergrößert.

ist das Grab dargestellt

Sie schreiben Selent Alexander ist in Dänemark gefallen
Volksbund schreibt Selent Alexander ist bei Nalbach gefallen

Wen Alexander Selent in Dänemark gefallen ist wieso ist er in Reimsbach begraben was einige 100km weit entfernt ist?
Bei welcher Einheit war Alexander Selent zu dieser Zeit?

Grüße an Alle

Sigi
[attachment=62]


Re: Bugholendry an öffentlichen Gedenkstätten - Mario - 20.03.2017

Hallo Sigi,

Zitat:Wen Alexander Selent in Dänemark gefallen ist wieso ist er in Reimsbach begraben was einige 100km weit entfernt ist?

Gute Frage! Ich selbst habe so gut wie gar keine Ahnung davon was Kriegsgräber betrifft. Aber von einer Cousine ist mir bekannt, daß ihr Vater nach 1945 eine Grabstelle in Luxemburg bekam aber erst 2007 verstorben ist. Ich will damit sagen, daß vielleicht nicht immer in den Grabstellen derjenige beigesetzt ist der es eigentlich sein sollte. Das wird sicherlich die absolute Ausnahme sein, aber kam eben vor.


Re: Bugholendry an öffentlichen Gedenkstätten - Sigi - 20.03.2017

Hallo an Alle,

Vielen Dank für die Information.

Ich gehe davon aus das die angaben vom Volksbund richtig sind.

Kann mir jemand aus der Familie weiterhelfen und sagen bei welcher Einheit Alexander Selent war zur zeit des Tods/vermiesten Datums auch eine Feldpost Nummer würde es tun.

Todes-/Vermisstenort: b. Nalbach

Nalbach liegt etwa 20km von der Kriegsgräberstätte Reimsbach .entfernt.

Im December 1944 bis März 1945 fanden die kämpf am Westwall in der Umgebung von Dillingen/Saar und Saarlouis statt

Nalbach liegt zwischen Dillingen und Saarlouis.

Grüße an Alle

Sigi


Re: Bugholendry an öffentlichen Gedenkstätten - Änne - 20.03.2017

Hallo Sigi,

Alexander Selent - in Dänemark gefallen - ist ein anderer als der Alexander Selent mit dem Grab in Reimsbach!

Leider sind mir persönlich bisher keine weiteren Angaben zu Alexander Selent (* 27.02.1916 Neubrow) bekannt.
Möchte man mehr über ihn erfahren, muss man die Kirchenbücher von 1916 finden bzw. bei der WASt um Auskunft zu seiner Wehrmachtszeit bitten. (Ich glaube bei Gefallenen erhalten Nicht-Verwandten ebenfalls Auskunft ...)

Ansonsten war das Gebiet um Nalbach Teil des Westwalls ...

... Aus Wikipedia zu Nalbach:

... Die übrigen Talgemeinden Nalbach, Piesbach, Körprich und Bilsdorf wurden erst am 1. Dezember 1944 mit der Positionierung der Westfront bei Saarlouis evakuiert, da die Dörfer einem starken Artilleriebeschuss der US-amerikanischen Streitkräfte vom Limberg aus ausgesetzt waren. Es kam auch zum verstärkten Einsatz von Tieffliegern. Im März 1945 wurden in einer kriegstechnisch sinnlosen Aktion alle Primsbrücken durch deutsche Truppen gesprengt, bevor am 18. bzw. 19. März 1945 alle Nalbacher Talgemeinden durch US-Truppen erobert wurden. ...

bzw. zu Saarlouis (Saarlautern) ...

... Im Herbst 1944 wurde die Stadt von Hitler zur „Zitadelle Saarlautern“ erklärt. Beim Näherrücken der Front wurde Saarlouis evakuiert.
Zwischen Dezember 1944 und März 1945 gab es zahlreiche Gefechte zwischen Deutschen und Amerikanern, bei der die Kontrolle der Stadt mehrfach wechselte. Artilleriebeschuss zerstörte große Teile der historischen Innenstadt, der Häuserkampf tat sein Übriges. Luftangriffe trafen vor allem Fraulautern sowie Flächen in der Nähe der Bahnanlagen von Roden.
Im Zuge der Operation Operation Undertone (eine Operation der 7. US-Armee und der 1. Französischen Armee vom 15. bis zum 24. März 1945) gewannen die Alliierten endgültig die Oberhand. Zuvor hatte noch das Unternehmen Nordwind vom 31. Dezember 1944 bis 25. Januar 1945 im Elsass und in Lothringen die militärische Lage um Saarlouis beeinflusst (es war die letzte Offensive deutscher Streitkräfte an der Westfront; sie stand in Zusammenhängen mit der Ardennenoffensive).
...

und zum Frontverlauf ...
http://www.ibiblio.org/hyperwar/USA/USA-E-Last/USA-E-Last-7.html S.116
oder
https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Undertone

oder zum Kriegserleben bspw. aus Lebach ...
http://historischer-verein-lebach.de/wp-content/uploads/2008/vor02/kalender/HKL_2005.pdf


und Karten zum Frontverlauf (Westfront 1944/45)

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/45/Ww2_map68.jpg

mit detaillierteren Angaben zu den im Sept. 1944 dort stationierten Armeeverbänden
https://de.wikipedia.org/wiki/Kampf_um_Metz#/media/File:German_Front_in_Northeastern_France_-_5_Sep_1944.jpg
https://de.wikipedia.org/wiki/Kampf_um_Metz#/media/File:Third_Army_November_Offensive.jpg

aus
https://de.wikipedia.org/wiki/Kampf_um_Metz

Ich glaube bei Lebach war das Lazarett (Feldlazarett) für die kämpfenden Einheiten ... (als Sterbeort und dann Begräbnis für Alexander Selent etwas weit ...)
Ansonsten kann vielleicht aus dem Zeitpunkt seines Begräbnisses in Reimsbach geschlossen werden, wo er gefallen war ... Wie wurde er begraben bzw. wo gefunden und dorthin überführt? ...

Ich hoffe sehr, dass sich Alexander Selent einer Familie aus Neubruch zuordnen lässt.

Änne